troublebreathing ♥


Doesn’t matter.
It doesn’t matter who you are.
You are..
And that’s the point.
You live.
You don’t want to.
But you do.
And every day
you’re working against it.
Against yourself.
You’re hoping that anybody
sees what you’re doing.
That you suffer from all this shit.
That you die.
You are dying.
That you are already dead inside.
But it doesn’t matter.

 

Wir haben uns aufgegeben.
Aber so sind wir nun mal.
Ihr lebt von Liebe,
wir von Hass.
Wir hassen uns selbst,
unsere Körper,
unseren Charakter.
Wir haben unser Leben aufgegeben.
Leben für Nichts.
Leben für Niemanden.
Unser Leben,
es ist ein einziger Automatismus.
Bestehend aus der Zerstörung
einer selbst.
Aber zum Schluss,
sind da nur noch wir.
Und wer sind wir,
ohne unsere Probleme,
über die wir uns,
tagtäglich definieren.

 

Langsam ziehen die Minuten vorbei.
Bis sie schließlich zu Stunden werden.
Ich höre den Regen.
Er prasselt gegen meine Scheibe.
Und irgendwo,
da draußen,
bist du.
Du, der mich formte.
Mir alles beibrachte,
was man für richtig hält.
Du, der mich falsche behandelte.
Du, der mich gezeugt hat.
Du, den ich hasse.
Du, mein Vater.

 

Ich sehe dich.
Du stehst hinter der Scheibe.
Sie beschlägt von deinem Atem.
Deine Puppe fällt runter.
Du willst sie aufheben.
Sie ist nass.
Ihre Wangen sind blass.
Liegt so da im Schnee.
Und durch den Regen der in ihr Gesicht fällt,
sieht es beinahe so aus,
als würde sie weinen.
Du hebst sie nicht auf.
Denn der Bus kommt.
Ein Windstoß dreht deine Puppe um.
Ein Junge tritt drauf.
Ich gehe hin.
Hebe sie auf.
Will sie dir wiedergeben.
Und betrachte sie.
Ich erschrecke.
Im nassen Schnee,
lag deine Puppe.
Und sie sieht aus wie ich.



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